Montag, 31. August 2009

Stelldichein am Spätsommerabend

In unserem Mini-Garten finden sich noch viele schöne Blüten zum spätsommerlichen Stelldichein ein.
Das Sandkörbchen zeigt ihr allerschönstes "Outfit". Mit dieser Farbe liegt sie voll im Trend.

Und wie es sich bei der Königin der Blumen geziemt, legt sie sich noch einmal verschwenderisch mit Farbe und Duft ins Zeug. Ihre "Designerkugel" hat sie fest im Griff!


Auch "Sebastian Kneipp" gibt ein Stelldichein!

Und diese weiße Schönheit wiegt sich schon mal tänzelnd im Wind.

Ja, und Frau Hibiskus steht wie immer in der ersten Reihe (an der Terrasse),hebt schon mal ihr Röckchen und zeigt ihre Dessous. Na, wenn das mal nicht gefährlich wird.

Mit einer geballten Ladung kleiner rosaroter Blüten wartet die Hortensie auf.
Sie kann es einfach nicht lassen. Die ganze Verwandtschaft kommt gleich mit.



Die Party findet im provencialen Ambiente statt. Ein wenig Luxus muß schon sein!



Und diese Beiden haben die Empore gewählt. Von hier hat man den besten Blick auf die "lustige" Gesellschaft.
Heute gibt es einen ganz besonderen Cocktail: "Frisches Wasser" bis zum Abwinken.

Zaungäste sind herzlich willkommen!

Heidi

Dienstag, 18. August 2009

Gartenfreuden

Unser kleiner Garten ist nicht zu unterschätzen.

Hier unser Olivenbäumchen. Er blüht unermüdlich und hat wieder Früchte angesetzt. Im März nach der großen Kälte habe ich ihn schon nach draußen gestellt. Hinter der Garage fand er ein geschütztes Plätzchen. Abgedeckt habe ich ihn nicht. Bis -5 Grad ist es gar kein Problem für den Exoten. Man muß nur darauf achten, daß die Erde nicht zu feucht ist.


Nach dem Regen sieht das Bäumchen so aus!


Nein, nein, das Olivenöl stammt nicht von unserem Bäumchen. Es kommt aus Spaniens Bergen. In unserem Garten gibt es viele Kräuter. Die Kräuter geben an das Öl ihre Aromen ab. Ich liebe solch eine Vielfalt verschiedener Düfte und Geschmacksnuancen in der Küche.

Auf einem unserer beiden Balkone gedeihen Zucchinis ganz besonders gut in den Töpfen. Wir besorgten uns aus Südfrankreich Samen der runden Zucchinis.
Und weil es so viele sind, wurde daraus ein schmackhaftes Relish gekocht. Das Rezept findet Ihr hier.


Beim Streifzug durch den Garten entdeckte ich das große Heupferdchen auf unserem Brunnen.


Und an dieser Schönheit kommt man nicht vorbei, ohne genau hinzusehen. Ich finde die Hortensie sieht in diesem Stadium der Blüte am schönsten aus - das grün gefällt mir.

So, nun muß ich aber auch mal wieder an meine Pflanzen denken. Die benötigen dringend Wasser nach der Hitze des Tages.
Dann bis bald mal wieder
heidi

Donnerstag, 28. Mai 2009

Mein Gartenalbum

Mein „Gartenparadies“ durfte per Fotos auch mit auf die große Reise. Ohne geht es gar nicht. Zum Einen möchte ich meinen Garten auch aus der Ferne genießen, zum Anderen möchten auch Freunde und Bekannte, die wir im Laufe unserer Reise besuchen, im Album schmöckern.

Im letzen Jahr habe ich deshalb viel fotografiert und ein Album gestaltet, wie Ihr hier sehen könnt.
Hauptthema im Sommer sind die Rosen. In meinem kleinen Garten haben einige Duftrosen ihren Platz gefunden.

Über Rosen gibt es viele, viele Geschichten, Märchen und Gedichte. Auch solche Kleinigkeiten finden sich im Album wieder.
Da ich Rosen nicht gegen Krankheiten spritze, lässt sich der Duft der Rosen für den Winter in Dingen wie Marmelade, kandierten Rosenblüten und Rosenlikör konservieren.
Nelken, Löwenmäulchen und Wicken sind nur einige der Stauden aus meinem Garten, deren Fotos das Album farblich bereichern.
Im letzten Sommer war ich auch was handarbeiten betrifft nicht ganz faul.
Ein paar Fotos aus dem Haus durften auch "Platz nehmen" !
Diana hat mir die erste Rosenknospe per Mail geschickt. Hier ist sie. Die Rose heißt "Mary Rose", meine Schwägerin hat uns damit Freude bereitet.

Mit den Bildern aus dem Album und den aktuellen Fotos werde ich Euch sporadisch Impressionen aus meinem „kleinen Paradies“ zeigen. Dies ist mir ein Bedürfnis!!!

Eine chinesische Weisheit besagt:

Willst du eine Stunde glücklich sein, dann betrinke dich,
willst du eine Woche lang glücklich sein, dann schlachte ein Schwein und iss es auf,
willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann heirate.
Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, dann schaffe dir einen Garten an und
…. befasse dich mit Pflanzen

In diesem Sinne liebe Grüße

heidi

Sonntag, 3. Mai 2009

The same procedure as every year


Ganz altmodisch per Post kam gestern von meiner Schwägerin ein Brieflein ins Haus geflattert. Ich liebe "Handgeschriebenes". Die Post kommt in mein "Schatzkästchen". Wann immer ich will, kann ich mich an den Worten erfreuen.

Edith hat eine Leidenschaft - das Sticken. Schon viele kleine Kostbarkeiten schenkte sie mir. Diesmal ziert ein Monogramm das Büchlein, in dem sie einen Frühlingstag in meinem Garten beschreibt.
Heute habe ich den Garten mal aus der Katzenperspektive betrachtet. Gefällt mir auch nicht schlecht! Da wurde doch mein kleines Gartenparadies zu einem grossen "Park"!

Ofelia blickte mich mit ihren riesigen Augen an - das ist ganz ungewohnt. Der Brunnen steht plötzlich in einem "Blumenfeld"! Interessante Entdeckung!!!!!


Nein, ich war nicht auf einem anderen Planeten, das ist mein Hirschzungenfarn. Sieht schon "verrückt" aus.

Und hier die Wirklichkeit: Zurück in meinem gewohnten Blickfeld, sieht wieder alles so aus, wie im letzten Jahr.

"The same procedure as every year"
herzlichst
heidi

Sonntag, 26. April 2009

Herziges

Sonntag nachmittag war Faulenzen und Handarbeiten angesagt. Von der Liege aus hatte ich den Blick auf so manches Herzchen.











Diesen "Herzchenstrauss" schenkte mir meine liebste Schwägerin zum Abschied. Ihr wisst ja, wegen der Nordlandreise.


Die Long-Jacke geht auch mit auf Reisen. An ihr werde ich wohl noch eine ganze Weile stricken.



Durch den noch nicht ganz aufgeblühten weissen Flieder hat man diesen Blick in mein kleines Paradies. Oh, wie werde ich es vermissen.

Reisen in Begleitung derer, die wir lieben,
ist ein Zuhause unterwegs.

Leigh Hunt
heidi

Donnerstag, 23. April 2009

Kleines Paradies aus der Vogelperspektive

Vom Balkon im ersten Stock habe ich diesen Ausblick auf unser "kleines Paradies"! In dieser kleinen Oase wird Gärtnern zur Muse. Jetzt im April sieht man noch viel Erde - das ändert sich spätestens in einem Monat.





Auf unser Sommerhäuschen blicke ich durch die blühende Felsenbirne. Die Früchte des Baumes ernten wir und backen leckeren Kuchen davon. In unserem Sommerhäuschen erlebten wir viele unvergessliche Momente des Glücks!

Das Rosenbeet im Vordergrund wird von einer Buchshecke umrahmt. Ganz verloren stehen noch die Rosenkugeln im Beet. Vor dem Beet steht der Olivenbaum. Schon 4 Wochen steht er an diesem Ort. Die Kälte der Nacht konnte ihm genausowenig antun, wie dem Oleander gegenüber.



Hier sieht man auf den Brunnen an der Terrasse. Bald wird ein rosa Polster das Beet beleben. Der Lavendel im Vordergrund betört im Sommer mit seinem Duft.



Die Wand von Nachbars Garage ist mit Efeu begrünt. Davor haben Schattenstauden, Hostien und Farn ihren idealen Platz gefunden.


Und wer küsst Evchen wach? "Evchen" aus Ton gebrannt grüsst mit romantischem Charme aus dem Efeu, der sie umrankt. Eines meiner ersten Werke aus der "Töpferwerkstatt".


Im Schatten der Zaubernuss blüht zur Zeit mein Lieblingsveilchen. Man könnte meinen, der "Natur-Maler" hat den blauen Pinsel über der weissen Blüte ausgeschüttelt.


Im Vorgarten kennt ihr ja schon die Buchseinfassung. Unter dem Kirschbaum war eine solch lebende Einfassung zu wuchtig. Da es eine Einfassung sein sollte, die zum barocken Bauerngarten passt, haben wir uns für die Flaschenbegrenzung entschieden. Sie ist nun über 20 Jahre an Ort und Stelle und noch keine einzige Flasche ist zerbrochen.


Durch die Bregrenzung wird keine Erde bei Regen vom Beet in den Gartenweg gewaschen. Der Gartenweg besteht aus Rindenmulch, den wir von der Grüngutanlage holen. In den ersten Jahren hatten wir einen sehr schönen Kieselweg. Wir hatten das Gefühl "Unkraut" und Gras wuchsen besonders gut zwischen den Rundkieseln. Ständig waren wir am Jäten. Wenn man älter wird, bückt man sich nicht mehr so gut. Deshalb haben wir auf den Kiesweg den pflegeleichten Rindenmulch aufgebracht. Wir könnten aber zu jeder Zeit wieder den Kiesweg ausbuddeln.
heidi

Dienstag, 14. April 2009

Kirschblütenzeit

Unseren Vorgarten habe ich nach dem Vorbild eines traditionellen barocken Bauerngarten gestaltet. So hat man ein wenig Romantik auch in der Stadt. Ein Hausbaum darf auch im allerkleinsten Gärtchen nicht fehlen. Der Kirschbaum steht in der Mitte des Buchsrondells. Als Hausbaum ist er im Sommer ein angenehmer Schattenspender. Die Buchseinfassung habe ich vor über 20 Jahren selbst gepflanzt. Der Einfassungsbuchs wächst sehr langsam und ist ideal für diesen Zweck.
Vom 2. Stock unseres Hauses hat man im April diesen Blick auf Baum und Garten.

Wir haben uns für einen Kirschbaum entschieden, weil im sandigen Boden er besonders gut gedeihen soll. Und das stimmt. Er ist schon so hoch geworden, wir können die Kirschen an den oberen Ästen längst nicht mehr ernten. Ist aber nicht schlimm, die Vögelchen brauchen auch Nahrung!


Die Kirschblüten wirken wie Seide nach dem langen Winterschlaf. Kirschblüten werden zurecht mit weiblicher Anmut assoziiert.


Das Vogelhäuschen, dass ich gestaltet habe, durfte nun auch endlich nach draussen. Den Kirschbaum fand ich als passenden Ort. Vögel werden hier zwar keine nisten - denn in der Vogelvilla sitzt schon "mein" Vogel!!!
Die Luft ist so voll von Frühlingsduft und Vogelgezwitscher. Körper und Geist saugen gierig neue Energie und Frische auf. Eigentlich schade, das man durchs Netz noch nicht riechen kann.
Unter dem Kirschbaum versteckten sich noch blühende Primel

und eine vanillefarbene Hyazinthe .


In einem Monat sieht man keine braunen Flecken mehr in meinem Bauerngarten. Dann grünt und blüht alles um die Wette! (Hoffentlich)


Augenblicke der Poesie wünscht Euch



heidi